Samstag, 20. Juni 2009

Der Trip beginnt!




19.Juni, ein Freitagabend. 37 Schülerinnen, zwei Lehrer und unzählige Freunde und Familien tummeln sich vor dem marienberger Gymnasium.
Zwischen Abschied und Spannung macht sich so langasm die Aufregung breit.
Noch ein paar letzte Abschiedstränchen vergossen, die Lieben verabschieden und auf geht's in den Bus,
Zwei einhalb Stunden nach Frankfurt tuckern, zwölf weitere nach Singapore fliegen, einen kurzen Zwischenstop einlegen und weiter bis nach Sydney. Insgesamt 29 Stunden untwerwegs.
Gute Stimmung herrscht schon von vorne herein. Der Busfahrer, der sich seiner Sache wohl nicht so sicher war, mehrere Male wieder wenden musste, weil er nicht die richtige Ausfahrt genommen hatte, setzte mit dem beinahem Umfahren vermeitlicher Verkehrsschilder noch einen drauf.
In Frankfurt eingecheckt, die Koffer gut verfrachtet, verstreuen sich die Schülerinnen noch einmal das letzte mal vor dem großen Flug.
Ein wenig planlos laufen wir durch die Gegend, besuchen das Stille Örtchen und haben einen heiden Spaß mit den kleinen, fiesen, Spritzen, die sich so einer gegen die Trombose verabreichen will.
Auch ich gehörte zu diesen.. Jedoch fand mein spitzer Freund am Ende den Weg in den Mülleimer, sah ich doch plötzlich keinen Sinn mehr darin.. Fein war das nicht, das kann ich euch sagen.
Nachdem nun sämtliche Strümpfe die Beine verschlingen und die "Spritzencompany" das Gefecht gegen Angst und Erreger gewinnt, kann der Flug mit einer kleinen Verzögerung starten. So hat sich doch tatsächlich noch eine Schülerin, die sich schon Auge um Auge der Höhe ausgesetzt fühlt der Reise entgegen stellt.
Im Flieger angekommen überwiegt vortan die Abenteuerlust.
Relaxed sieht der Ablauf während Ablauf der Wartezeit auf Down Under aus: Film gucken, Essen, Filme gucken, Essen, Toilettengang, Filme gucken, Essen..
Manche Leute, das sind die wenigsten bzw ist es in diesem Fall auch nur eine- und Überraschung, ich bin es nicht!, witmet sich derweil einer Auseinandersetzung mit dem Dvd-player. Will dieser doch nicht so richtig funktionieren und die betreffende Person lieber in die Weisglut treiben..knifflige Aktion..
Kurz vor Singapore stellen wir fest, dass der Raum darum nicht viel zu bieten hat, außer lauter Grünzeug und der Tatsache, dass die winzigen Dörfer nahe der Küste wohl eher abgelegen sind.
Nach dem Auftanken verbleiben weitere acht Stunden bis Sydney.
Das Zeitgefühl aller ist mittlerweile komplett verschwunden und die müden Gesichter sind kaum zu verbergen.
Trotz alle dem ist der Optimismus und der Blick auf die nächsten Wochen überwiegend. Die Neugierde überwiegt.
Und nun, nun sind wir endlich in Sydney. Um sechs Uhr morgens gelandet, fahren wir mit dem Bus ins Hotel und sind erstaunt, wie schön dieses doch ist.
Edel, ein großer Saal. Frühstücksbuffeet und eine nett eingerichtete Dining-Hall laden zum gemütlichen Essen ein.
Geschafft sitzen also nun die doch sonst so "fein"gekleideten Marienberger Mädchen in Sporthosen und Trainingsanzügen da.
Wartend darauf, dass sie endlich in die Zimmer dürfen.
Ein paar Runden durch die nahe liegenden Straßen gedreht, nicht geöffnete Geschäfte bewundert (es ist ja schließlich Sonntag) bekommen wir auch schon die Schlüssel.
Neunzehnter Stock, nicht schlecht!
Oben angekommen werden jedoch direkt die ersten Mängel entdeckt.
Da wäre beispielsweise das Problem,dass drei Leute in zwei Betten schlafen und dabei auch noch ein und dasselbe Handtuch benutzen sollen.
Grinsen überkommt die Gesichter, weiß man doch nicht, ob das im australischen Lande so üblich sein könnte..
Weiter geht die Fehlersuche, denn Meckern macht ja schließlich Spaß.
Zu komisch ist es, als wir nicht identifizierbare Massen von Knete oder sonstigem was auch immer auf dem Rand unseres Spiegels entdecken.
Da war wohl jemand besonders hygienisch und wollte, dass wir uns mit den bunten " Knetetierchen " nicht alleine, sondern doppelt so wohl fühlen.
In den Aufzug rein, aus dem Aufzug raus.. dauert derweil auch nicht ewig bis man die Rezeption erreicht hat, weil die Distanz der Stockwerke sehr gering ist..
Jetzt sitzen wir hier nun mit einem Zustellbett, zwei Decken für drei Betten, aber immerhin mit drei Handtüchern und warten auf unsere freundlichen asiatischen Freunde, die Saubermänner.
Frisch geduscht geht es heute Abend auf den Sydney Tower: Essen, essen, essen!
Sydney verzaubert durch seine Botiquen und gibt genügend Anreize für die morgige Freizeitgestaltung.
Amüsante letzte zwei Tage, die mit Sicherheit folgender Wochen getoppt werden! Ozzie-Power!;)