Keine Angst vorm Fliegen, keine Angst vor der Ferne, keine Angst vor Heimweh, keine Angst vor der Familie..Die Größte und zwar die des Krankseins lässt mich nicht in Frieden. Den morgigen Besuch beim Onkel doc als Lichtblick im Auge, will das Röcheln und Krächzen kein Ende finden. Zwischen Taschentüchern und Halstabletten, will ich versuchen das Tagesgeschehen noch nahe zu legen. Übel war dieses nicht. Ein gemütliches Frühstück auf der Terasse verzerrt, ging es auch schon ab in den Whril Pool. Mit anschließendem Sonnen wurde der Ansporn zum Bräunen eingeleutet. Wir machen uns fertig und auf zum Café. Lunchtime! Auf dem Weg dorthin fallen Amy und ich weit von den anderen beiden ab, da wir genug Probleme damit haben unsere neuen Schuhe einzutragen und ihre verursachenden Schmerzen mit kleinen Schritten zu verringern. Naja, wer schön sein will, muss leiden.. Am Mittagstisch angelangt, beschließe ich dann eine richtige Australierin zu sein und meine Füße bequemlicherweise von ihren Qualen zu befreien und fortan für den Rest des Tages barfuß zu laufen. Nachos zum Verzehr gereicht, was ein ausgefallenes Essen, wenn man bedenkt, dass dies in Deutschland nur ein Snack ist. Lecker alle mal, man sollte es probieren! Wir wollen uns also aufmachen zum Strand von Molooloba und merken, dass wir unsere Handtücher vergessen haben. Kurze Hand noch einen Stopp am Hause Kinge gemacht, brauchen wir dann etwa eine Viertelstunde, um die Wellen zu sehen, den Sand unter unseren Füßen zu spüren und die salzige Luft zu riechen. Mit einer doch kühlen Briese um die Nase, heißt es dann mit Anne eine Sandburg bauen, wobei sie beim Sandtransport natürlich ein Boogie Board zertstören muss. Katinkarische Gene machen sich breit! Fertig stellen können wir unser Meisterwerk allerdings nicht, weil es zu kalt ist und unsere Wehwehchen nicht mehr lange mitspielen. Eine Weile haben wir allerdings noch zu warten bis Mrs King das Café verlassen und uns netterweise wieder nach Hause bringen kann. Und so sitzen wir eine geschlagene Stunde mit unseren Boogie Boards, übergeworfenen Handtüchern, wie Penner am Straßenrand an der befahrensten Ecke der kleinen Einfahrt zum Strand. Wieder in Burderin angekommen geht es dann erst mal wieder in das Sprudelvergnügen im Garten, war aufgrund des abprupten Temperaturunterschiedes wohl zu brennen scheint.. Wir sitzen dort bis es dunkel wird, dann ist erst mal nur noch eine Dusche angesagt. Während Amelie schon tod müde ins Bett fällt, versuchen Anne, Natasha und ich die Zeit bis zum Schlafen rumzukriegen. Ein Gesellschaftsspiel spielen.. Bravo! Das klappt natürlich hervorragend, wenn man weiß, was Ziel des Spiels ist. Nachdem wir die Hoffnung bei zwei Spielen aufgegeben haben, erinnert sich unsere Australierin an ein einziges, was sie wirklich kennt. Also heißt es Zauberkessel zählen und verlieren.. Das Spiel, fragt mich nicht, wie es hieß. Es war ein "Harry Potter-Spiel".. schien mich nicht sonderlich zu mögen. Das war ja wohl klar.. Wie auch immer! Zum Abendessen gibt es Spaghetthi, wobei nicht viele auf den Tellern landen bei dem ganzen Junk Food, womit wir vorher schon unsere Mägen erfreuten. Wir schauen nur noch einen Film und lassen den Tag relaxed, wie die vergangenen Stunden dem Ende entgegen gehen. Bakterien und Viren aber bahnen sich nun noch spät bis in die Nacht die Achterbahnkurven durch unseren körperlichen Vergnügungspark und mittlerweile sitzen die zwei kranken Opfer gemeinsam in einem Zimmer und husten um die Wette. Wenn wir nicht ersticken, dann verbringen wir morgen hoffentlich trotz nervig plagendem Kampf gegen das Räuspern und Quälen einen erneuten sonnigen Tag im Gebiet rum um die Sunshine Coast! Ab nach Molooloba! Besondere Grüße an die schon knackig braunen Deutschen! Wir holen schon noch auf..
Dienstag, 30. Juni 2009
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